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16. Mai 2026 · 5 min

Wartungsvertrag – sinnvoll oder Nepp?

Ein Malermeister hat mir letzte Woche seinen Wartungsvertrag gezeigt. 89 € im Monat. Darin enthalten: "Pflege der Inhalte (nach Aufwand)". Auf deutsch: nichts. Er zahlt seit zwei Jahren. Seine Seite wurde in der Zeit ein Mal angefasst – zum Layout-Bruch, weil WordPress ein Update bekommen hat, das keiner eingespielt hat.

Was passiert wenn niemand deine Seite pflegt

WordPress-Kern: ~15 Updates pro Jahr, davon 2–3 Security-Fixes. Plugins: je 5–10 Updates. Server-OS: regelmäßige Patches. Wird das nicht gemacht, ist's eine Frage von Monaten bis Wochen bis deine Seite gehackt wird – und dann entweder Spam versendet oder verschlüsselt und dir ein Erpressungs-Banner anzeigt.

Was ein ehrlicher Wartungsvertrag enthält

  • Regelmäßige Core/Plugin-Updates (nach jedem Release, nicht "wenn ich Zeit habe")
  • Tägliches Backup auf separatem Server – und getesteter Restore
  • Uptime-Monitoring mit Alert (du erfährst es bevor dein Kunde anruft)
  • SSL-Cert überwachen – läuft Let's Encrypt irgendwann falsch, weißt du's
  • Kleine Änderungen inklusive (nicht "nach Aufwand ab 80 €/h")

Was in der Regel Nepp ist

  • "Professionelle SEO-Optimierung" ohne konkrete Zahlen
  • "Content-Pflege nach Aufwand" ohne Inklusiv-Stunden
  • Jahresverträge mit 12 Monaten Mindestlaufzeit – seriöse Dienstleister trauen sich monatliche Kündigung
  • Preise über 100 € im Monat für eine Visitenkarten-Seite

Was du bei mir bezahlst

Basis 29 €, Plus 59 €, Rund-um-sorglos 99 €. Monatlich kündbar, kein Jahresvertrag, konkrete Leistungen ohne "nach Aufwand". Details: Preise.


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