Wartungsvertrag – sinnvoll oder Nepp?
Ein Malermeister hat mir letzte Woche seinen Wartungsvertrag gezeigt. 89 € im Monat. Darin enthalten: "Pflege der Inhalte (nach Aufwand)". Auf deutsch: nichts. Er zahlt seit zwei Jahren. Seine Seite wurde in der Zeit ein Mal angefasst – zum Layout-Bruch, weil WordPress ein Update bekommen hat, das keiner eingespielt hat.
Was passiert wenn niemand deine Seite pflegt
WordPress-Kern: ~15 Updates pro Jahr, davon 2–3 Security-Fixes. Plugins: je 5–10 Updates. Server-OS: regelmäßige Patches. Wird das nicht gemacht, ist's eine Frage von Monaten bis Wochen bis deine Seite gehackt wird – und dann entweder Spam versendet oder verschlüsselt und dir ein Erpressungs-Banner anzeigt.
Was ein ehrlicher Wartungsvertrag enthält
- Regelmäßige Core/Plugin-Updates (nach jedem Release, nicht "wenn ich Zeit habe")
- Tägliches Backup auf separatem Server – und getesteter Restore
- Uptime-Monitoring mit Alert (du erfährst es bevor dein Kunde anruft)
- SSL-Cert überwachen – läuft Let's Encrypt irgendwann falsch, weißt du's
- Kleine Änderungen inklusive (nicht "nach Aufwand ab 80 €/h")
Was in der Regel Nepp ist
- "Professionelle SEO-Optimierung" ohne konkrete Zahlen
- "Content-Pflege nach Aufwand" ohne Inklusiv-Stunden
- Jahresverträge mit 12 Monaten Mindestlaufzeit – seriöse Dienstleister trauen sich monatliche Kündigung
- Preise über 100 € im Monat für eine Visitenkarten-Seite
Was du bei mir bezahlst
Basis 29 €, Plus 59 €, Rund-um-sorglos 99 €. Monatlich kündbar, kein Jahresvertrag, konkrete Leistungen ohne "nach Aufwand". Details: Preise.
Du zahlst aktuell Wartung? Schick mir den Vertrag, ich sag dir in 15 Minuten ob er sein Geld wert ist. Kostet dich nichts. Termin buchen →